Fondueplausch MG "Helvetia" Mettlen - 15.11.2024

 

Die Jagdhornbläser Diana Thurgau proben im Übungsraum der MG "Helvetia" Mettlen und geniessen den Fondueplausch der MG "Helvetia".


Am Freitag, 15. November 2024 hat die MG "Helvetia" Mettlen zum Fondueplausch eingeladen. Mit einer kleinen Delegation haben wir uns ebenfalls angemeldet und durften ein feines Fondue in angenehmer Gemeinschaft geniessen. 

Normalerweise stehen Notenständer an Notenständer, Dirigentenpult, Schlagzeug und andere Instrumente im Proberaum der MG "Helvetia" Mettlen. Und als Jagdhornbläsergruppe sind wir dankbar, dass wir diesen Raum für uns ebenfalls benutzen dürfen.
 
Aber heute sah alles anders aus. Es war getischt und es roch bereits wunderbar nach Fondue. Der Service war aufmerksam und so hatten wir rasch diverse Fondue-Caquelons vor uns stehen. Dazu ein passender Wein oder Tee - was will man mehr. Für manchen war es das erste Fondue in diesem Jahr.  
 
 

                       

                                

                                                     

Heilige Hubertus      -    Gedenktag: 3. November

Patron der Jäger, Förster, Waldarbeiter und Schützenvereine

Der heilige Hubertus gilt als Schutzpatron der Jäger und Forstleute. Der Legende nach wurde Hubertus als Sohn des Herzogs Bertrand von Toulouse um das Jahr 655 geboren. Als Edelmann verstand er es hervorragend, mit Waffen umzugehen, und er erwarb sich im Jahre 687 in der Schlacht von Tertry hohe Verdienste, für die er mit der Heirat der Grafentochter Floribana von Löwen und mit der würde des höchsten Beamtenstatus belohnt wurde. Nachdem seine Frau bei der Geburt des ersten Sohnes starb, suchte Hubertus jahrelang auf der Jagd in den Wäldern des Ardennengebirges Ablenkung von seinem Schmerz.

Eines Tages begegnete er einem kapitalen, weißen Hirsch, dem er tagelang nachstellte, bis er sich immer tiefer in den Wäldern verirrte, und schließlich das erschöpfte Tier ins Visier seiner Waffe bekam. Doch ehe er zum tödlichen Schuss abdrücken konnte, offenbarte sich ihm eine mächtige Vision: Er sah ein leuchtendes Kreuz zwischen dem Hirschgeweih und vernahm eine mahnende Stimme: „Hubertus, warum jagst du nur deinem Vergnügen nach und vertust die wertvollste Zeit deines Lebens?“

Tief berührt von diesem Ereignis beschloss er, sein Leben zu ändern. Er legte all seine Ämter zurück, verteilte seine Reichtümer an die Armen und ließ sich zum Priester weihen und pilgerte nach Rom. Später wurde er um das Jahr 700 zum Bischof von Maastricht geweiht. Im Jahre 727, nach einem bewegten Leben starb er mit 77 Jahren – ein für die damalige Lebenserwartung sehr hohes Alter. 993 wurde er in das amtliche Verzeichnis der Heiligen aufgenommen.

Freilich gibt es verschiedene Versionen der Legende. Die tatsächlichen, historischen Ereignisse spielen aber eine untergeordnete Rolle, wenn wir uns mit der tieferen Botschaft der Legende befassen. Der weiße Hirsch mit dem Kreuz ist wohl ein Symbol für die Heiligkeit allen Lebens, das der Mensch nur allzu oft für seine Ziele ausbeutet. Nicht nur die Natur um uns sondern auch diejenige, die in uns ist, wird für Vieles geopfert, das vor dem Hintergrund der Ewigkeit jedoch keinen Bestand hat.

Am 3. November feiern die Jägerinnen und Jäger ihren Schutzpatron, den hl. Hubertus: Ihm zu Ehren und als Zeichen besonderer Ehrfurcht vor der Schöpfung. Denn mit dem Jagdrecht verbunden ist auch die Pflicht zur Hege. Und so sind Jägerinnen und Jäger mitverantwortlich für die Erhaltung eines den landschaftlichen und landeskulturellen Verhältnissen angepassten, artenreichen, gesunden Wildbestandes sowie die Pflege und Sicherung seiner Lebensgrundlagen.